Welchen Weg nimmt die GST?

ist auf der Zielgeraden … einige Fahrer sind bereits im Ziel, andere unterwegs und mancher musste frühzeitig die Segel streichen …

„Nachdem Spiel ist vor dem Spiel“, „Der König ist tot, es lebe der König“ oder auch „Wir sind das Volk!“ … manche Redewendung hat sich ins kollektive Bewusstsein eingeprägt.“Und das ist auch gut so!“ (war das nicht auch so ein Ausspruch!?)

Und warum steht das hier? Und was hat das mit der GST zu tun?

Eine ganze Menge! Befahren wir bei den GST nicht den ehemaligen Grenzstreifen zwischen zwei Systemen, deren nicht selten verbohrte Positionen und Haltungen diesen Flecken Erde zum gefährlichsten auf dem ganzen Planeten machten? Nicht nur fürs Individuum, sondern auch für die Ganze Menschheit. Kalter Krieg hieß das und war eine brandgefährliche Sache.

Seit 20 Jahren herrscht hier Frieden. Doch was geblieben ist, sind die Mauern in vielen Köpfen. Jene dem Menschen so eigen zu sein scheinende Kontinuität der Geisteshaltungen und Einsichten: „Was früher gut war, kann heute nicht schlecht sein!“, „Das haben wir immer so gemacht!“ …

Doch tief in einem selbst weiß man, wenn es Zeit ist, aufzustehen, Veränderung nicht nur einzufordern, sondern selbst anzustoßen und umzusetzen.

Für die GST heißt das: Wir wollen die Strecke komplett überarbeiteten. Mehr als 20 Jahre nach dem Mauerfall wollen wir nicht mehr den Versorgungswegen der NVA folgen, sondern zwischen Ost und West pendeln… stets auf dem schönsten Singletracks und Forst- und Waldwegen im Abstand von maximal 15 Kilometern der ehemaligen Grenze fahren. Ziel ist es: weniger Schiebepassagen, weniger Asphalt, mehr Naturpiste und mehr Abenteuer …

Dafür braucht es Helfer … jeder, der Zeit und Lust hat, ein paar Meter Track beizusteuern, der melde sich per Mail … GST 2012 beginnt jetzt!

19 Kommentare

  1. Jens L. Samstag, der 25. Juni 2011 at 17:15

    Hallo,
    das hört sich super an,habe die Grenzsteintrophy voller Begeisterung verfolgt und rausgehört,das die Lochplatten,die steilen Anstiege/Abfahrten und teilweise zugewucherte Streckenabschnitte,ordentlich an der Motivation nagen können,das wäre nichts für mich,ich will fahren.Deshalb finde ich das neue „Konzept“ sehr gut.

    Gruß,Jens aus Kiel,der vielleicht nächstes Jahr mitfährt

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  2. Phil Samstag, der 25. Juni 2011 at 21:39

    HI Gunnar,
    das finde ich eine gute entscheidung, und ich gibt dir meine unterstützung. Ich kummer mich um die strecke Östlich von Fulda. Mal schauen was dabei rauskommt. ;-)

    Viele Grüße
    Phil

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  3. Stephan H. Sonntag, der 26. Juni 2011 at 09:46

    Hallo,
    Mit Spannung habe ich den Live-Berichten gelauscht.
    Mein Kumpel und ich haben schon vor einigen Monaten beschlossen, die GST 2012 zu fahren.
    Eure Entscheidung die „Lochplatten-Wegstücke“ zu minimieren und dafür mehr Singletracks, Waldwege und Naturerlebnis einzuplanen finde ich spitze.
    Ich kenne die Lochplatten-Wege nur aus dem Harz rund um den Brocken. Auf der Abfahrt vom Brocken schüttelt einen das schon mächtig durch. :-)
    Und das soll Mensch und Maschine 10 Tage aushalten.Höchsten Respekt an alle GST-Fahrer!!!
    Wenn alles klappt sind wir nächstes Jahr am Start.
    Gruß Stephan

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  4. Carsten R. Sonntag, der 26. Juni 2011 at 21:02

    Hallo Gunnar,

    das kann ich nach 5 Tagen, die ich in diesem Jahr durchgehalten habe, nur begrüßen. Aber ein paar Passagen auf dem Kolonnenweg sollten bleiben, auch solche mit den fiesen Steigungen, nur nicht so endlos lang. Trotz der Härte – es hat mir sehr viel Spaß gemacht. Ich hoffe, dass es die GST noch lange geben wird!!!
    Gruß, Carsten

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  5. Ralf H. Sonntag, der 26. Juni 2011 at 21:47

    Das klingt nicht schlecht, denn die Passagen abseits des Postenwegs fand ich auch am Besten.
    Zumal es mich auf der „Platte“ neben einigen fast Stürzen, einmal übel geschmissen hat, der Klassiker, über den Rand raus gefahren, versucht wieder draufzulenken und mit dem Vorderrad an der Kante entlang gerutscht.
    Ich denke das ist anderen auch passiert und das muss echt nicht sein.

    Was will ich sagen, die Idee längs durch Deutschland Off Road zu fahren ist und bleibt absolut genial!
    Da die Grenze weg und beinahe vergessen ist, kann man wirklich komplett neue Wege gehen, ich denke jeder der GST gefahren ist, hat festgestellt das der ehemalige Grenzverlauf allenfalls historisch interessant ist.
    Wo Osten oder Westen war ist komplett egal.

    Ich bin dabei.

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  6. Rainer B. Sonntag, der 26. Juni 2011 at 23:25

    Moin,
    die Zielsetzung für eine überarbeitete Strecke finde ich gut. Gegen weniger Asphalt und dafür mehr Singletracks gibt es wohl nichts einzuwenden. Es sollte aber schon ein gewisser Anteil des orginal Kolonnenweges im Track enthalten bleiben. Aber egal wo es nächstes mal lang geht, die GST 2012 steht schon fest in meinem Terminkalender.

    PS: Hut ab vor allen die sich bis jetzt an das Unternehmen GST gewagt haben.

    Rainer

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  7. Rainer "kingcrab" Klaus Donnerstag, der 30. Juni 2011 at 21:13

    Hi Gunnar,

    alles hat so seine zwei Seiten – ich meine es solte 2 (!!!) Strecken geben
    – einmal die „Lochplatte pur“ in aller Brutalität , sie soll uns Radlern zeigen dass die Grenze, die es nicht mehr real gibt, immer noch brutal ist – wenn es auch nicht mehr mit „Kugeln etc“ zugeht. (Die will ich auch nochmals fahren – ich kenn ja die Urvariante aus 2009 – und hoffe auf eine mild entwirrte Variante aus 2010 oder 2011…
    – zum Zweiten eine Route entlang der Grenze fern von motorisiertem Verkehr aber dennoch so weit als möglich der Grenze und damit dieser großartigen Naturzone folgend, aber eben halbwegs „normal“ zu befahren.
    Denn der Plattenweg im Gebirge ist schon eine „Hausnummer“

    Warum zwei? Es ist doch auch so, dass man irgendwie zum Startpunkt kommen muss – und auch wieder zurück….

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  8. GuF Donnerstag, der 30. Juni 2011 at 21:54

    Hallo Rainer,

    die Strecken gibt es … 2011 ist randvoll mit Platte & „Heidesand“ … gegenüber 2009 haben wir bis zum Brocken fast 100km Straße verschwinden lassen. Im Eichsfeld sind 30km Platte und über 1.000 hm dazugekommen. Zwischen Werra-Region und Rhön sind über 2.000 hm hinzugekommen unter Wegfall von fast 50km Straße und auch im Thüringer Wald sind Höhenmeter und Platte dazugekommen … kurzum 2011 ist die „harte Plattenversion“, nun machen wir alle zusammen eine MTB-Touren-Abenteuer-Variante und schon sind deine beiden Versionen da … hilfste bei der neuen Version mit?

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  9. David S. Montag, der 4. Juli 2011 at 10:37

    Hey Gunnar,
    ich würde mich um den Teil von Travemünde bis Bleckede (Fähre) kümmern und versuchen Aspahltkilometer zu minimieren…soweit ich weiß waren ja nicht so unendlich viele Lochplatten-Kilometer dabei;-) Wann ich dazu komme weiß ich noch nicht – vielleicht erst im Winter – aber die Lupine und die Spikereifen stehen bereit…Ab Bleckede kann sich vielleicht Rene nochmal anschauen, welcher der Aussichtstürme wirklich sein muss *hehe*
    Bis dahin weiterhin frohes Erholen von den Strapazen…

    Reply
  10. René F. Montag, der 4. Juli 2011 at 16:54

    So 2-3 Türmchen kann ich noch einbauen, wenn wir die dazugehörigen Sandwege für die Anfahrt haben wollen :-). Und den schönsten Turm hast Du doch ausgelassen ;-)! Ich mach dann mal von Bleckede (Fähre muss bleiben) bis zum Harz, da kann ich in Jerxheim gleich nochmal Danke sagen.

    Es grüßt René

    Reply
  11. GuF Montag, der 4. Juli 2011 at 20:09

    Hallo Rene,

    super mache das mal: Bleckede bis Harz: gute Mischung als Platte („Märchenwald“ und bei historisch spannenden Stellen), schön Forstwege und Singletracks und wenn es sein muss auch Wüsten-Sand-Pisten …

    Bin gespannt!

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  12. Pingback: Grenzsteintrophy » Blog Archiv » Der GPX-Track GST 2012

  13. lars Samstag, der 13. August 2011 at 13:44

    Hallo,

    hätte ein paar fragen,

    bin ich jetzt schon mit dieser Mail angemeldet?

    Verwendet Ihr für die Tour beliebige GPS Geräte oder muss es ein bestimmtes sein, bzw. würdet ihr ein bestimmtes empfehlen.

    Gibt es einen regelmäßigen Newsletter oder muss man immer über die Website gehen.

    Reply
  14. Harterbrocken Dienstag, der 16. August 2011 at 04:22

    Neues Wegekonzept für eine geniale Idee: Also der 17.6.2012 ist im Kalender rot angestrichen. Wäre gern dabei.

    Reply
  15. Walter Donnerstag, der 18. August 2011 at 16:22

    Hi Gunnar,

    OK: Ich werde die Passage 10: „Sonneberg – Blankenstein“ übermehmen.
    (Das sind cirka 120km und 2700Hm.)
    Ich plane gerade die Strecke am PC und werde dann im September/Oktober die Strecke „live“ abfahren, als Track aufzeichnen und vor Ort noch optimieren.

    MITFAHRERINNEN und MITFAHRER sind gerne willkommen.
    (Bei Interesse Mail an walter [dot] lauter [at] gmx [dot] de)
    Ich gehe davon aus, daß dies eine 2-Tages-Erkundungstour wird. Übernachtung dazwischen bevorzugt Tarptent/Wetterschutzhütte :-)

    Viele Grüße,
    Walter

    Reply
  16. Hartmut Dienstag, der 13. September 2011 at 10:50

    Der Gunnar kennt mich ja bereits durch einige Emails.

    Ich suche noch jemanden aus meiner Gegend (Nürnberg oder Umgebung, der 2012 mitfahren möchte. Alleine die Tour zu fahren gefällt mir nicht. Ich kann mir auch nicht vorstellen, daß die Fahrer lange zusammenbleiben.

    Ich war selbst ein Jahr an dieser Grenze tätig und zwar in Bad Rodach von
    1987 – 1988.

    Bitte um Emails an info [at] weissbiergarage [dot] de

    Gruß

    Hartmut

    Reply
  17. Beat Mittwoch, der 11. Januar 2012 at 20:07

    Hallo
    klingt gut möchte mitfahren!!

    Wie Wo Wann ??

    Beat aus der Schweiz

    Reply
  18. Dave Freitag, der 13. April 2012 at 10:39

    I have just found this event and am keen to know more. When is it and how do I enter? I do not have a SPOT tracker, do I need one?

    Dave

    Reply
  19. Pascal Donnerstag, der 24. Mai 2012 at 20:30

    Hallo Leute,

    leider haben mein Arbeitskollege und ich erst im Juli gemeinsam Urlaub bekommen. Da seid ihr leider oder besser hoffentlich alle gut durchgekommen :) Nichts desto trotz wollen wir euren Spuren folgen und würden uns freuen, wenn wir von euren Erfahrungen profitieren können. Für Reiseberichte, Erfahrungen, Tips und GPX Tracks wären wir euch also sehr dankbar. Wir wünschen euch allen schon einmal eine gute Tour…

    Grüße
    Pascal + Jan

    Reply

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