Eine Mail von Franky

Hi Gunnar,

in  deiner Antwort auf Anno S Anmeldung schreibst du, dass das Scouten von Nord nach Süd einfacher sei.
Da wir aber gerade kein roadbook haben, nur einen GPS-track- kann der Weg durchaus von Nord nach Süd erkundet werden undtrotzdem
im Süden gestartet werden!
Ich habe die GST in beiden Richtungen befahren, hier mein Plädoyer für einen Süd-Start:

Vorweg: 2013 scheint es zumindest aus Sicht des Teams der Kleintierschänke etwas unglücklich gelaufen zu sein.
Denn die wussten, bis -ich glaube es war Jeff- als erster aufschlug, gar nicht, ob die GST nun stattfindet oder nicht. Und es ist denen
nicht hoch genug anzurechnen, dass sie trotz anstehender Umbaumaßnahmen so flexibel und humorvoll freundlich waren,
die eintrudelnden Finisher zu jeder Tages- und Nachtzeit zu versorgen…und das über einen Zeitraum, der sich naturgemäß über mehrere Tage/Nächte hinzog.
Meine Meinung: diese Gastfreundschaft und Toleranz sollte man nicht überstrapazieren.
Die Versorgung im Ziel ist nämlich schwieriger geworden, weil die Kleintierschänke jetzt nur noch zu besonderen Anlässen geöffnet hat und keinen regelmäßigen
“Schankbetrieb” mehr hat.
Meine Bitte: bei den folgenden GST´s doch bitte eine kurze Mail an die Kleintierschänke.

Warum bin ich für einen Südstart?
Gerade weil die Kleintierschänke nur noch zu besonderen Anlässen geöffnet wird, bietet sie sich als Startpunkt an.
Sie bietet genügend Raum für Übernachtungen, ausreichend Platz für ein gemütliches Vortrefffen -das geht in der
(kommerziellen) Atmosphäre am Priwall nämlich überhaupt nicht. Unter anderem weil jeder Teilnehmer noch bemüht ist
sein Nachtlager -sei es nun Hotel, Camping oder Biwakplatz zu finden-. Eine gemeinsame Übernachtung ist einfach ungleich
kommunikativer! Ich find es einfach sehr schade, dass eigentlich 30-40 Besessene, im positiven Sinne “Bekloppte”, zusammenkommen, und ohne sich näher kennenzulernen die nächsten Tage einem gemeinsamen Ziel entgegenstreben, aber autistisch sich nur mit sich selbst beschäftigen.
Sehr gut hatte mir seinerzeit  der Prolog bis Mödlerreuth gefallen. Noch eine Gelegenheit mehr, interessante Leute, interessante Räder etc kennenzulernen!

Zur Schwierigkeit:
mit frischen Beinen erst flach und dann die Höhenmeter oder zuerst die Höhenmeter und dann mit dem ausgelaugten Körper
Richtung See: beides tut weh!

Noch einige Anmerkungen zur Strecke:
Ich selbst hatte einige Streckenabschnitte eingebaut, die ich auf jeden Fall wieder ersetzen möchte.
Back to the Platte! Ich hatte da einige Sand- und Waldwege drin, die einfach zu viele Körner gefordert haben.
Aber wenn die Witterungsverhältnisse zwischen scouten und GST so unterschiedlich sind, kann das leicht passieren.
Auf anderen Teilstücken hatte ich aber manchmal das Gefühl, dass die Streckenscouts mit Vorliebe temporäre Holzrückewege
oder Treckerspuren gewählt haben…
Außerdem hatte ich manchmal das Gefühl, dass die Scouts sich besondere Mühe geben wollten, getreu dem Motto: ich kenn da noch ´nen super Single-Trail, wenn auch nicht wirklich auf der Strecke liegend …demnächst nehmen wir noch Trails aus dem Sauerland oder Eifel mit…
In der Rhöhn fand ich es sehr schade, nicht über die dort ausgezeichnete schnelle Platte fahren zu dürfen, sondern auf ein parallel verlaufenden Wurzeltrail durch´s Unterholz geschickt zu werden. Sonntags morgens auf der Trainingsrunde macht das ja wirklich Spass; aber im Angesicht der vielen KM, die noch vor einem liegen, mit knapp 5 km/h über die Wurzeln hoppeln ist nicht wirklich spaßig …
Die Sichtweise ändert sich vielleicht, wenn man Privatier mit entsprechendem Zeitbudget ist – sind aber vermutlich die wenigsten von uns.

Deshalb wünsche ich mir die GST etwas “flowiger” und direkter.
(Das Gros der Teilnehmer braucht vermutlich mehr als 10 Tage, mit An- und Abreise kommen da schnell 14 Tage zusammen!)
Jeder Scout möge doch in der Woche vorm Erkunden 3 Tage wirklich hart trainieren, dann seinen Daypack ordentlich beladen und dann erst auf Erkundung fahren.
(Wer Angst hat, dass die GST zum Ponyhof mutiert, darf dann gerne bei Bedarf noch ´nen alten Autoreifen hinter sich herziehen, mit dem Einrad fahren, im Ziel sofort wieder umkehren oder ….)
Eigentlich könnte die GST gern einige KM (sprich Tage) kürzer sein, denn es macht ja keinen ganz großen Unterschied, ob man nun 7 oder 17 Tage autark unterwegs ist.
Die größte Herausforderung liegt doch für die meisten Fahrer beim entsprechenden Zeitbudget.

Wo ich gerade dabei bin, möchte ich gleich vorschlagen, wo man einen halben Tag einsparen kann: Im Harz grenznäher fahren; nieder mit dem Brocken. Sakrileg?

Kurze Schilderung von diesem Jahr, die mich immer noch beschäftigt:
Kurz nach dem Start höre ich so nebenbei, mehr so im Unterbewusstsein, wie sich 2 Fahrer über den Brocken unterhalten, besonders über die Gefahren bei der Abfahrt, man solle tunlichst die rechte Spur benutzen.
Ich glaube, es war Dieter aus Bielefeld, der noch den Spruch ´raushaute:  >Rechts fahren und Links denken<. Auf dem Brocken fiel mir der Spruch dann wieder ein, ich informierte meinen Mitfahrer darüber und ´runter ging es über die Rechte Spur. Verwundert stellten wir fest, unterwegs gar keine beschädigte Platte bemerkt zu haben, na ja vielleicht repariert; erst mal wieder auf die nun folgende  lange Kletterei durch den Wald konzentriert. Und kaum oben angekommen, die zweite rasante Abfahrt vom Brocken. Zufällig war ich auf der linken
Spur, und das ich das überstanden habe, ohne Sturz, wieviele Schutzengel ich da gehabt habe …. unglaublich, ich weiß bis heute nicht, wie es mir gelang, das Rad wieder unter Kontrolle zu bekommen. Was mich aber immer noch und immer wieder beschäftigt, ist die Tatsache, das da zumindest einige Leute Bescheid wussten aber Niemand eine “offizielle” Warnung oder Hinweis ausgesprochen hatte. Da hat es auf einem der schnellsten Stücke der GST eine ganze Platte weggespült, einigen Fahrern ist das bekannt und das Wissen darum wird nicht verbreitet? Ich kann das eigentlich immer noch nicht fassen! Unsportlich ist da noch die harmloseste Vokabel, die mir dazu einfällt.

Ich hoffe, dass war jetzt nicht zu viel Kritik und das einiges konstruktives darunter ist.

Zeit jetzt für den Nikolaus,

Gruß Frank

Na jetzt bin ich aber auf die Kommentare/Meinungen gespannt!

6 Comments

  1. Olaf H. Monday December 9th, 2013 at 05:44 PM

    Hallo Frank,

    da muss ich doch gleich mal reagieren und fange mal mit dem Schluss an. Sollte es sich um die Wurmbergabfahrt handeln und nicht um die vom Brocken? Dort ist es verdammt steil. Am Brocken selbst (unterer Goetheweg) fehlt keine Platte. Dort war ich oft. Auch wenn grundsätzlich jeder auf sich gestellt sein soll, so halte ich in einem solchen Fall eine allgemeine Warnung zugunsten von Leib und Leben durchaus für empfehlenswert.

    Auch wenn ich 2014 leider ziemlich sicher nicht mitfahren werde, so stimme ich auch Deinen Argumenten zugunsten eines Südstarts zu. Dafür spricht aus meiner Sicht noch ein maßgeblicher Punkt: Am Ziel angekommen, müssen nicht noch die doch irgendwie noch anstrengenden Kilometer bis nach Hof gekurbelt werden, sondern man rollt einfach ganz entspannt und gemütlich das kurze Stück zur Fähre und dann gleich gegenüber zum Bahnhof.

    Warum nicht einfach in jedem zweiten Jahr Süd-Nord?

    Es ist ja schon mal irgendwo angesprochen worden, aber auch der Startzeitpunkt könnte zugunsten der arbeitenden Bevölkerung modifiziert werden: Immer samstags, der dem 17.6. vorausgeht, sofern dieser Tag nicht selbst der 17.6. ist. Die Fahrwoche schließt den Tag dann immer mit ein.

    Grüße, Olaf

    Reply
  2. Thomas Monday December 9th, 2013 at 05:51 PM

    Moin Franky,

    ich fang dann mal an:

    Wir kamen zu zweit schon am späten Nachmittag an der Kleintierschenke an und alles war verschloßen. Aber das Obergeschoß war noch bewohnt. Der Bewohner informiert uns über die teilweise Schließung der Schenke und sagte uns wo die Betreiber wohnen. Komischerweise war das goldene Buch im Track genau auf deren Wohnhaus markiert. Die beiden haben uns dann sehr liebe voll begrüßt, sind noch zur Schenke gefahren und haben das Buch geholt und uns noch etwa 1 h unterhalten. Gunnar hatte im Fruhjahr sehr viel mit den Vorbereitungen zur Tour Devide zu tun. Keiner von uns hat sich so wirklich die Zeit genommen um ihm etwas Arbeit abzunehmen ( bei mir kam der Ladenumbau in die Quere und ich bin froh dass ich die GST überhaupt fahren konnte).

    Alles halb so schlimm und sollte in diesem Jahr sicher wieder besser passen.

    Dann zur Süd-Nord Problematik:

    Ich bin die GST bisher nur die letzten zwei Jahre gefahren und war 2011 nicht dabei, du glaube ich schon oder? Ich finde aber das einrollen im Flachen bis zum Harz echt nicht verkehrt, umgedreht möchte ich das ganze nicht unbedingt fahren. Zu mal man dann sicher vom Meer aus auf den letzten 400 km nur Gegenwind haben dürfte, was ansich egal ist. Und die letzte Etappe könnte man dann sicher auch Nachts fahren. Das Ganze ist dann wohl echt ein großes Disskusionsthema, mal gucken was andere Stimmen sagen.

    Zur Brockenabfahrt nach Braunlage: Im letzten Jahr ist an der Stelle der Däne recht schwer gestürzt, wir hatten uns glaube ich aber vorher schon im Zug darüber unterhalten !? Hat René das nicht auch noch zu allen gesagt!?

    An sich ist aber jeder für sich selbst Verantwortlich und muss sein Tempo anpassen. Einen quer liegenden Baum in einer Abfahrt kann man vorab ja auch nicht offiziell in den Track eintragen, dafür ist google earth noch nicht live. :)

    Was die Streckenführung im Gelände angeht, bin ich für möglichst viele Singletrails und meinetwegen auch Wurzelabfahrten, aber ich fahre gerne technische Sachen. Kürzer und leichter muss die GST auch nicht werden. Es muss ja kein Massentaugliches Event werden.

    Grüße
    Thomas

    Reply
  3. Wolfgang Tuesday December 10th, 2013 at 03:44 PM

    Ich kann den Gedanken von Franky eine Menge abgewinnen: kommunikativer Vorabend, gemeinsames Frühstück, nicht nur einsame Selbstbeschäftigung auf der Strecke … prima! Ob ein gemeinsamer Prolog bis Mödlareuth drinnen ist, ist fraglich, sind ja immerhin 30 Km plus – da müßten sich die Schnellen ganz schön einbremsen.
    Die Strecke mit dem südlichen Blickwinkel zu fahren, ist nicht verkehrt (ein Grund dafür, dass ich in diesem Jahr nach Duderstadt die GST verlassen habe, war ja das Wissen was kommt, die nächste Rampe, da hatte ich keinen richtigen Biss). Das mit dem Gegenwind auf den letzten 400 Km, Thomas, muss nicht sein – siehe 2011, da hat es ganz schön vom Innland her geweht.
    Harz ohne Brocken kann ich mir besonders gut vorstellen. Ab 18 Uhr ist oben Schluss, da gibt’s noch nicht mal mehr die zerkochte, lasche Erbsensuppe beim Brockenwirt, nur noch Nepp im Hotel, einzig und allein die 1.141 Hm sind ein Anreiz. Ganz sicher ist eine schön gelegte Strecke durch den Harz ohne Brocken sehr reizvoll. (Da würde auch die Tragepassage Eckertalsperre wegfallen.)
    Da hat Franky meine Stimme und ebenfalls zum leidigen Thema „Vorlieben der Scouts“. Ich sehe nicht ein, auf heißen Wurzel-Trails lang zu hoppeln, wenn doch parallel dazu schöne fahrbare Platte läuft (wozu liegen denn die Dinger sonst noch herum). Ich habe da keine Sorge, dass mit glattgebügelten Super-Singletrails aus der GST ein massentaugliches Event wird, weil es doch immer nur so Bekloppte / Besessene sein werden, welche zehn oder mehr Tage an der ehemaligen Grenze entlang radeln. Aber selbst unter diesen queren Typen ist die Bandbreite weit, da denke ich schon, dass die superguten Burschen (und Mädels) ein paar Abstriche machen können.
    Also: Im nächsten Jahr geht’s bei mir nicht gut aus, aber später mal gemeinsam von der gemütlichen Kleintierschänke zu starten, wäre schon sehr schön!
    Na dann die besten Wünsche an alle, Wolfgang

    Reply
  4. Charles Copeland Tuesday December 10th, 2013 at 04:18 PM

    Hi Franky,
    Ein sehr interessanter Beitrag, vielen Dank.
    Was die Strecke betrifft, bin ich mit Dir einverstanden: weg mit den Holzrueckenwegen auf all Fälle. Vielleicht sollte man die Tour Divide als Modell nehmen:
    86% — dirt and gravel roads
    12% — paved roads
    2% — singletrack trails

    Oder man akzeptiert zwei Optionen — eine ‘Weichei’ Variante und eine ‘Hartei’ Variante, wie bei der ersten Teilstrecke von Anno Sebbels Hamburger Brockensturm.

    Aber auf den Anstieg zum Brocken zu verzichten? Das waere ein Sakrileg! Wer den Brocken nicht schafft ….

    Mehr später,
    Gruesse,
    Charles

    Reply
  5. Charles Copeland Tuesday December 10th, 2013 at 06:06 PM

    @Thomas. Du schreibst:

    Kürzer und leichter muss die GST auch nicht werden. Es muss ja kein Massentaugliches Event werden.

    Natuerlich ist es unmöglich, jeden zufriedenzustellen. Beim GST 2013 bin ich die letzen 4 Tage zusammen mit Joerg Heise gefahren — Joerg schimpfte bei jeder Asphaltteilstrecke, er ist technischer Purist und waere am liebsten nur Wurzelpfade usw gefahren. Ich war aber ganz froh, ab und zu mal ein bisschen auszuruhen. Mit 65 Jahren (ich) radelt man nun anders als mit 31 (Joerg)! Und was dem einen sin Uhl, ist dem anderen sin Nachtigall.

    Da aber nur 11 Teilnehmer die ganze Strecke geschafft haben, ist die Gefahr einer Massenveranstaltung wirklich weit entfernt. Wenn nach vier Jahren ein Event mit solcher Publizitaet wie die GST (Artikeln in der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung, im Spiegel und in Die Zeit online, Bike, usw) nicht mehr als 40 Teilnehmer anlockt ist das vielleicht ein Zeichen, dass eine Erleichterung faellig ist. Oder zumindest eine Variante die in etwa 8 Tagen ‘machbar’ ist.

    @Wolfgang
    Harz ohne Brocken kann ich mir besonders gut vorstellen. Ab 18 Uhr ist oben Schluss …

    Ausreden? :-)

    Ich kam am Mittwoch 19 Juni um 18:15 beim Brocken an, dann weitergefahren bis Braunlage — da kann man bis 22:00 sich vollfressen und dann uebernachten. Der. Brocken. muss. dabei. sein.

    Statt auf dem Brocken zu verzichten koennte man eher (zum Beispiel) bei der Burgruine Hanstein runter nach Lindewerra und dann direkt an der Grenze an der Werra nach Bad Sooden-Allendorf fahren, statt wie jetzt weg von der Grenze und berghoch ueber die Teufelskanzel — ein Riesenumweg wo man teilweise sogar in umgekehrter Richtung die Grenze entlangfährt (beim Grenzmuseum Schifflergrund)! Oder zumindest eine solche Variante ‘zulassen’ fuer die Nicht-Puristen.

    ABER. DER. BROCKEN. MUSS. PFLICHT. BLEIBEN. FUER. ALLE.

    Reply
  6. Charles Copeland Thursday December 12th, 2013 at 08:03 PM

    Ich bin’s wieder …

    re:
    Nord-Süd oder Süd-Nord?

    Franky schreibt:
    Warum bin ich für einen Südstart?
    Gerade weil die Kleintierschänke nur noch zu besonderen Anlässen geöffnet wird, bietet sie sich als Startpunkt an. Sie bietet genügend Raum für Übernachtungen, ausreichend Platz für ein gemütliches Vortreffen -das geht in der (kommerziellen) Atmosphäre am Priwall nämlich überhaupt nicht. Unter anderem weil jeder Teilnehmer noch bemüht ist sein Nachtlager -sei es nun Hotel, Camping oder Biwakplatz zu finden-. Eine gemeinsame Übernachtung ist einfach ungleich kommunikativer! Ich find es einfach sehr schade, dass eigentlich 30-40 Besessene, im positiven Sinne “Bekloppte”, zusammenkommen, und ohne sich näher kennenzulernen die nächsten Tage einem gemeinsamen Ziel entgegenstreben, aber autistisch sich nur mit sich selbst beschäftigen.

    Eigentlich ist das ein sehr überzeugendes Argument. Dazu möchte ich noch eines hinzufügen:

    Die letzte Nord-Süd Teilstrecke, ungefähr von Hirschberg an der Saale bis zum Dreiländereck, ist in meiner Meinung absolut vies — es besteht zum grossen Teil aus einem total überwachsenen und unsichtbaren Kolonnenweg mit vielen kaputten oder fehlenden Platten. Ich war am elften Tag unterwegs, ziemlich kaputt, und dachte dass es nie zu Ende geht — es wäre mir viel lieber gewesen, diese Hölle am ersten Tag hinter mir gehabt zu haben, um dann am Ende der elftägigen Strapaze an der schönen Ratzeburgersee und durch die Heide usw entlangzuradeln. Zuerst (wenn man noch frisch ist) das schwierige, zuletzt das Einfache — und nicht umgekehrt.

    Andererseits ist die Kleintierschaenke am Ende er Welt — wenn man etwas vergessen hat (zB Nahrungsmittel oder irgendein Kleidungsstueck) muss man bis Hof fahren, um einzukaufen. In Travemünde dagegen gibt es alles, ganz in der Nähe.

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