Mauergeschichten: Kugeln und Kröten

Ein Jahr nach dem Bau der Mauer, die Berlin teilt, erregt ein Vorfall die deutsche Öffentlichkeit: Unter den Augen von Hunderten empörter Menschen stirbt auf dem Todesstreifen nahe dem Check-Point Charly qualvoll der 18-jährige Peter Fechter. Links zum Podcast des KalenderBlatt vom 17.08.1962.

Und zum Blut an der Mauer gesellen sich noch die Moneten. Mit der gleichen perversen Akribie, mit der die Mauer zum Todesstreifen aufgerüstet wurde, perfektionierte das DDR-Regime auch den Menschenhandel mit politischen Gefangenen. „Für dreieinhalb Milliarden DM kaufte die Bundesrepublik fast 34.000 politische Häftlinge der DDR frei – zwischen 1962 und 1989. In der DDR durfte darüber nicht gesprochen werden“, heißt es im Podcast von Axel Reitel aus dem Jahr 2012 findet sich hier.

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